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Sozialphobie Hilfe bei Sozialphobie in Wien und Gumpoldskirchen

Die Sozialphobie verursacht Angstzustände, bei denen man glaubt, dass alle möglichen Leute schlecht über einen denken, oder einen nicht mögen. Dadurch beginnt man den Kontakt mit anderen Menschen zu vermeiden.

Die Kommunikation wird immer schwerer, kostet viel Überwindung, oft begleitet von Übelkeit und Angst.

Symptome Sozialphobie

Bei einer Sozialphobie hat man große Angst im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen, oder sich peinlich zu verhalten.
Dadurch kommt es zur Vermeidung solcher Situationen! Man zieht sich zurück...

  • Beim Essen in Gesellschaft
  • Beim Sprechen in der Öffentlichkeit
  • Bei Begegnungen von Bekannten oder Freunden in der Öffentlichkeit
  • Man hat Kommunikationsprobleme (z.B. in der Gruppe, bei Treffen,...)
  • Man hat Angst zu Erröten, zu Zittern, in die Hose zu machen,...
  • Man hat Angst in der Arbeit, sich zu blamieren, etwas schlecht zu machen,...
  • Man hat Angst davor zu telefonieren

Symptome einer Panikstörung können auftreten. Das Leben wird sehr eingeschränkt!

Die Symptome sind auf die gefürchteten Situationen eingeschränkt.
Es kommt zu einer extremen Kontakteinschränkung!
Meist verläßt man das zu Hause nur wenn es unbedingt nötig ist.

Ursachen

Risikofaktoren:

  • Schüchternheit (angeboren)
  • Zurückgezogener Lebensstil der Eltern
  • Sozialphobie der Eltern
  • Zu behüteter Umgang der Eltern
    Vermehrte Kontrolle - wenig emotionale Zuwendung
  • Wenn das Kind soziale Rückzugstendenzen hat (Abkapselung)

Belastende Lebensereignisse:

  • Scheidungen
  • Psychische Störungen in der Familie oder im Bekanntenkreis
  • Zerrüttete Familienverhältnisse
  • Ehekrisen
  • Familiäre Konflikte

Die Meisten sind schüchtern und haben eine negative Bewertung der eigenen Person (halten sich für inkompetent, oder für einen Versager).

Sie legen viel Wert auf die Beurteilung durch Andere und auf gesellschaftliche Normen.
Oft haben sie perfektionistische Ansprüche an das eigene Verhalten.

Der Auslöser ist dann oft eine Überforderungssituation (Gespräch mit dem Chef, Bekannten,... , mit emotionaler Überforderung!), dadurch kommt es zu einem Vermeidungsverhalten!

Ablauf der Psychotherapie

Zu Beginn wird das Problem und seine mögliche Entstehung genau besprochen und analysiert.
Der Klient lernt Mechanismen kennen die sein Problem aufrechterhalten und die im Laufe der Therapie langsam unwirksam gemacht werden.

Parallel dazu werden auch gedankliche Muster bearbeitet die dafür verantwortlich sind, dass eine Sozialphobie weiter bestehen kann.

Im weiteren Verlauf der Therapie wird es sinnvoll und notwendig (natürlich nur wenn der Klient es sich auch zutraut) auszuprobieren wie viel man sich in einzelnen Situationen, die man früher vermieden hat, schon wieder zutrauen kann.
Das geschieht natürlich am Anfang mit Unterstützung des Therapeuten.

Je mehr Vertrauen der Klient wieder in seine Fähigkeiten bekommt, desto mehr Übungen kann er schließlich selbst (ohne direkte Unterstützung) machen. Bis soziale Situationen kein unüberwindliches Problem mehr darstellen.

Ziele und Möglichkeiten der Psychotherapie

Der Betroffene kann alle sozialen Situationen die für sein Leben wichtig sind alleine bewältigen, ohne dass es im Vorfeld zu Befürchtungen kommt.

Man hat wieder genug Selbstbewusstsein um mit den üblichen Schwierigkeiten, die im Kontakt mit anderen Menschen auftreten können, fertig zu werden.
Auch ist es wieder möglich Arbeiten auszuüben, bei denen man mit vielen Menschen Kontakt hat bzw. Kontakt haben muss.

Das heißt es gibt keine Einschränkungen mehr im Bezug auf den Arbeitsplatz.
Auch im Hinblick auf eine Beziehung gibt es keine Probleme mehr Kontakte zu knüpfen, das Beziehungsleben aktiv mitzugestalten, und kleinere Krisen gut zu überstehen.

Selbsttest Sozialphobie

  • Haben Sie Angst in sozialen Situationen?
  • Haben Sie Angst, dass Andere Sie negativ bewerten?
  • Haben Sie Angst davor in der Öffentlichkeit zu essen?
  • Haben Sie Angst in der Öffentlichkeit zu sprechen?
  • Haben Sie Angst sich mit Personen des anderen Geschlechts zu treffen?
  • Haben Sie Angst vor öffentlichem Erbrechen?
  • Vermeiden Sie die Situationen die ihnen Angst machen?
  • Haben Sie in sozialen Situationen Beschwerden wie z.B.
    • Erröten
    • Händezittern
    • Übelkeit
    • Stottern
    ... oder Angst diese Symptome zu bekommen?

Können Sie 2 oder mehr Fragen mit "ja" beantworten, haben Sie wahrscheinlich eine soziale Phobie.

In diesem Fall kann Psychotherpie Ihnen helfen!